Acrylfarben bestehen aus drei Hauptbestandteilen: Pigmenten, die die Farbe geben, Wasser als Lösungsmittel — und einem Bindemittel auf Acrylharzbasis, das alles zusammenhält. Dieses Acrylharz ist ein synthetisches Polymer. Auf Deutsch: Kunststoff.
Solange die Farbe feucht ist, ist sie wasserlöslich. Das bedeutet: Beim Pinselwaschen lösen sich winzige Kunststoffpartikel ins Wasser — unsichtbar, aber nachweisbar. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) listet den Farbabrieb von Acrylfarben ausdrücklich als dokumentierte Quelle für Mikroplastik im Abwasser.
Quelle: Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): „Mikroplastik – Fakten, Forschung und offene Fragen“, bfr.bund.de
Link: bfr.bund.de/cm/343/mikroplastik-fakten-forschung-und-offene-fragen.pdf